Biographie
"Die Suche, Verhöre, Arbeitsplatzverlust und Unsicherheit haben enormen Druck auf mich und meine Familie ausgeübt", sagte Andrey Yavniy, ein gebürtiger Wladiwostoker, der wegen seines Glaubens des Extremismus beschuldigt wurde.
Andrey wurde in Wladiwostok in eine Arbeiterfamilie geboren: Seine Mutter arbeitete in einem Bahnhof; sein Vater war Schweißer. Andrey hat eine ältere Schwester. Als Kind mochte er Gewichtheben und Briefmarkensammeln.
Nach dem Schulabschluss erhielt der junge Mann die Spezialisierung eines Technikers für die Installation und den Betrieb von Stromleitungen, konnte jedoch nicht in der Höhe arbeiten. 1986–1989 diente er in der Armee auf einem U-Boot, woraufhin Andrey sich entschied, eine nautische Schule abzuschließen und zum Maschinensegler zu studieren. Er arbeitete jedoch den Großteil seines Berufslebens als Fahrer.
Schon in seiner Jugend sorgte sich Andrey um die Unvermeidlichkeit des Todes: Als er Trauerzüge sah, überlegte er, warum Menschen den Tod als etwas Gewohntes wahrnehmen. Der Verlust seiner Eltern wurde für ihn zu einer schwierigen Tortur – seine Mutter starb, als der Mann 27 war, und später starb sein Vater. "Als ich herausfand, dass der Tod nicht für immer ist, war ich einfach nur jubelnd", erinnert er sich. 1992 wurde Andrey als Zeuge Jehovas getauft.
Im Oktober 2017 heiratete er Irina. Sie ist von Ausbildung Juristin, liebt Kreativität – sie macht Seife mit eigenen Händen. Die Ehepartner sind durch die Liebe zum Meer und zur Freizeit im Freien verbunden, was ihnen hilft, sich zu erholen.
Nach der Suche im September 2025 verschlechterte sich der Gesundheitszustand von Andrey und dem Paar – emotionale Erschöpfung wurde beeinträchtigt. Die vom Gericht auferlegten Einschränkungen führten zu Arbeitsschwierigkeiten: Ohne Telefon und Internet kann Andrey keine Anträge annehmen und keine Anzeigen schalten. Verwandte unterstützen die Familie.
